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Felgenbeschriftung mit Faserlaser


Seit über 35 Jahren steht die Marke BBS für Leichtmetallräder auf der sportlichen Ideallinie. Die Autofelgen der Firma BBS werden im Rennsport, als auch in der Erstausrüstung im Premium Car-Bereich eingesetzt. Gerne rüsten sportliche Fahrer auf die Räder aus dem Schwarzwald um. Mit der neuen Felge BBS CH-R z.B. Matt - Schwarz-Silber hat bei BBS eine zukunftsgerichtete Laserbearbeitung in die Fertigung Einzug gehalten.

Dabei wird an verschiedenen Stellen die Pulverlackbeschichtung für die Beschriftung konturscharf durch einen Faserlaser mit 20 Watt Leistung abgetragen. Zielsetzung war es, einen maximalen Kontrast des Schriftzuges zu erhalten. Durch den Abtrag von  Lack und einer hauchdünnen Aluminiumschicht konnte dies erreicht werden. Abschließend wird die fertig bearbeitete Felge mit einer Klarlackbeschichtung geschützt.


Für BBS ging es bei der Auswahl der Lieferanten für diese Laseranlage darum, dass die eigenen hohen Qualitäts-Ansprüche mit einer kompakten und mobilen Maschinenlösung realisiert werden sollten. Gefordert war eine fertige Bearbeitungskabine, angepasste Steuerungs- und Bearbeitungssoftware und eine leistungsstarke kompakte Absaugung. Die eingesetzte Filteranlage sollte effektiv und kostengünstig den Laser schützen und die Abluft schadstofffrei in die Raumluft der Halle zurückführen.


Richtige Planung spart Betriebskosten

Die Firma BBS hat sich für ein starkes Team entschieden. Die Firma Light ray marking systems GmbH aus Winkelhaid und die Firma TBH GmbH aus Straubenhardt, Speziallist für Laserabsaugungen, haben die Aufgabe für BBS gelöst. Damit BBS verschiedene Felgentypen, an den unterschiedlichsten Stellen beschriften kann, wurde das Lasersystem in eine Kabine mit einem 3 Achsen-Portal integriert.


Durch eine spezielle anwendungsbezogene Software, welche auch das 3 Achsen-Portal steuert, wurde das Beschriftungsfeld des Lasers von 175 x 175 mm auf 800 x 800 mm erweitert. Zwei Absaugschläuche in unmittelbarer Nähe des Laserkopfes, die der Laserbewegung folgen, gewährleisten eine optimale Absaugung der Lackpartikel und Dämpfe.


Da die Lackpartikel durch den Laserprozess klebrig werden, würden diese Partikel binnen wenigen Stunden jeden herkömmlichen Absaugfilter verkleben und der sichere Betrieb der Anlage wäre nicht mehr möglich. Ein ständiger, teurer Filterwechsel wäre die Folge.


Um die Betriebskosten gering zu halten und die Serviceintervalle erheblich zu erweitern, wurde von der TBH GmbH zusätzlich zur Absaug- und Filtereinheit LN 230 mit H13-Filter, der Patronenfilter-Vorabscheider FPV100 integriert. Die Absaug- und Filteranlage LN 230 ist außerdem mit einem Aktivkohlefilter ausgestattet, damit werden auch die gasförmigen Schadstoffe weitestgehend entfernt. Die gereinigte Luft wird in dieser Anwendung in die Produktionshalle zurückgeführt.


Vorfilter verhindert Verkleben der Filterporen

Der Patronenfilter-Vorabscheider wird der Absaug- und Filteranlage vorgeschaltet. Damit wird die emissionshaltige Luft über eine Filterpatrone mit der Filterklasse M (H12) vorgefiltert. Über ein T-Stück wird vor Bearbeitungsbeginn ein Precoatiermittel, ein feinpulveriges Silikat, langsam in die Absaugleitung eingebracht. Durch die Saugwirkung verteilt es sich auf dem Vorfilter.


Das Precoatiermittel bildet eine Schutzschicht zwischen Filterpatrone und den klebrigen Lackpartikeln und verhindert dadurch ein Zusetzen (verkleben) der Filterporen. Es findet eine Vorabscheidung der groben bis mittleren Partikel statt.Bei dieser Anwendung wird ca. alle 4 bis 8 Stunden der Laserprozess gestoppt und die Absauganlage ausgeschaltet.


Die Filterpatrone wird mit einer integrierten Bürste gereinigt, die durch eine Handkurbel betätigt wird. Der komplette Filterkuchen fällt in eine Staubschublade, anschließend wird erneut precoatiert. Durch diese Lösung wurden die Standzeiten aller Filter deutlich erhöht und somit die Betriebskosten und Filterkosten der Anlage nachweislich auf ein Minimum reduziert


Angaben zum Autor


Wolfgang Seibert ist Mitarbeiter der TBH GmbH in Straubenhardt


Bild 1. Die Beschriftung entsteht durch den Abtrag von Lack und einer hauchdünnen Aluminiumschicht durch den Laser

Bild 2. Bearbeitungskabine inklusive Ansaug- und Filteranlage mit zusätzlichem Vorfilter

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